Einheit und Vielfalt, Einheit und Freiheit, Wahrung des Eigenen in einem gleichwohl alle zueinander führenden Raum von Kommunikation, das geht nur in jener Wechselseitigkeit des anderen und im Einbringen des Eigenen, nur in jenem Rhythmus, den uns die vielen Charismen, also die zum Weitergeben gegebenen Gaben des einen Geistes, intonieren.
Wo wir uns in diesen Rhythmus einschwingen, da kann in unserer Epoche jener „weltweite Mensch“ wachsen, der durchaus seine eigene Färbung, seine eigene Herkunft und Kultur wahrt, aber sie nicht nur von sich selber her, sondern gerade von den anderen her kennt und versteht und somit die Reichtümer, aber auch die Nöte und Probleme der anderen als seine eigene Sache in sich trägt: (…) der Mensch einer weltweiten Einheit, wahrhaft ein Mensch des Geistes, den Gott gibt, und jener Communio, die dieser Geist einstiftet.