Perichōrēsis – Der göttliche Tanz
Griechisch: περιχώρησις (wörtlich etwa: „wechselseitiges Durchdringen“, „Umeinander-Herum-Tanzen“) Beschreibt die innere Beziehung der Dreieinigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist existieren nicht getrennt, sondern in einer wechselseitigen, dynamischen, liebenden Bewegung. Besonders stark betont bei Richard Rohr, der diesen Gedanken zu einem Bild des Lebens und Glaubens macht:
Gott ist kein starrer Herrscher – sondern ein Tanz, eine Beziehung, ein Fluss der Liebe.
Paraklētos – Der Beistand, Tröster, Anwalt
Griechisch: παράκλητος – „zur Seite Gerufener“In Joh 14–16 die Bezeichnung Jesu für den Heiligen Geist:
„Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben…“ (Joh 14,16)Der Paraklētos ist der Heilige Geist in seiner Funktion als persönlicher Tröster, Verteidiger, Begleiter – also derjenige, der in meiner konkreten Situation spricht, stärkt, leitet
Wie hängen die beiden Begriffe zusammen – und wo unterscheiden sie sich?
